Neue Tische für den Fertigteilbau von Innen- und AußenwändenMehr als 1 Wohneinheit pro Tag mit eindrucksvollem Karussellsystem

Eindrucksvoll: das ist der richtige Begriff, um das Verfahren für den Bau gebrauchsfertiger Wohneinheiten bei Danilith zu beschreiben. Alle dafür benötigten Innen- und Außenwände werden im Werk in Wortegem-Petegem vollautomatisiert gefertigt. Dabei wird ein Karussellsystem eingesetzt, für das Hendriks precon die Formen lieferte.

Automatisierte Produktion

Das Bauunternehmen Danilith baut schon seit 100 Jahren Wohnungen und Appartements. Gegenwärtig fertigt das Unternehmen diese Einheiten in einem vollständig selbst entwickelten Verfahren: mit traditionellem Material, optimiert in einem einzigartigen automatisierten Prozess. Auf diese Weise können in kurzer Zeit gebrauchsfertige Wohnungen realisiert werden. Angesichts des hohen Wohnungsbedarfs ist es nur logisch, dass Danilith kontinuierlich expandiert. Die Nachfrage nach Fertigteilbaulösungen steigt rasant an, was sich natürlich auch bei diesem belgischen Bauunternehmen bemerkbar macht. „Um die steigende Nachfrage bewältigen zu können, brauchten wir mehr Formen“, erklärt Karel Rogge. „Hendriks precon war als Partner eine logische Entscheidung. Das Unternehmen hatte früher schon Anpassungen an unseren Fertigungstischen vorgenommen und dabei seine Fachkompetenz unter Beweis gestellt.“

Form für Innen- und Außenwände

Nach einem ersten Orientierungsgespräch legte Hendriks precon einen Entwurf für die neuen Tische vor. „Dabei handelt es sich um Formen für sowohl Innen- als auch Außenwände. Die Innenwände werden in zwei Stärken hergestellt: 10 oder 15 cm dick.“ Der automatisierte Fertigungsprozess ist ein eindrucksvolles Schauspiel. „Ein Roboter sägt die Fassadensteine zurecht und legt sie auf den Schalungstisch. Die Fugen werden mit Sand verfüllt; anschließend wird die Bewehrung auf dem Tisch platziert. Auch die Zargen werden in diesem Stadium schon angebracht.“ Danach kann die erste Betonschicht eingegossen werden.

Karel Rogge fährt fort: „Nach dem Aushärten des Betons werden auf die Betonhaut Isoliermaterial und Gitterträger aufgebracht. Darauf werden alle Vorkehrungen für die Sanitäranlagen und Stromversorgung platziert. Darüber wird dann die zweite Betonschicht eingegossen. Hierfür verwenden wir einen speziellen leichtgewichtigen Beton mit guten wärme- und schalldämmenden Eigenschaften. Nachdem das Ganze dann nochmals im Trocknungsraum aushärten konnte, ist die Außenmauer bereit für die letzten Bearbeitungsschritte.“ Auf diese Weise kann täglich mehr als eine komplette Wohnung realisiert werden!

Gebrauchsfertige Übergabe

Die von Hendriks precon gelieferten Formen sind mit einer Scharnierkonstruktion versehen. „Damit kann in der zweiten Betonschicht der Außenwand eine Aussparung hergestellt werden, mit der die Wand auf der Gründung oder dem Etagenboden platziert werden kann. Zum Aufrichten der Wände machen wir von einem Kipptisch Gebrauch, der ebenfalls von Hendriks precon geliefert wurde. Das einzige, was uns dann noch zu tun bleibt, ist die Anbringung der Schwellen, das Verfugen der Fassaden und der Einbau der Scheiben in Fenstern und Türen. Danach sind die Wände bereit für den Transport auf die Baustelle.“

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